Antirheumatische Akupunktur beim Mann aus dem Eis („Ötzi“) vor 5200 Jahren
Prof. Dr. med. Leopold Dorfer, Univ. Prof. Dr. Maximilian Moser, Dr. Frank Bahr, Univ. Prof. Dr. Konrad Spindler
Prof. Dr. med. Leopold Dorfer, Univ. Prof. Dr. Maximilian Moser, Dr. Frank Bahr, Univ. Prof. Dr. Konrad Spindler
Ergebnisse
Von den 15 Tätowierungsgruppen (zwei Kreuze und dreizehn Gruppen mit parallelen Strichen) liegen neun exakt auf bzw. weniger als 5 mm von einem klassischen Akupunkturpunkt entfernt. Zwei weitere Strichgruppen liegen auf einem klassischen Meridian. Eine Strichgruppe steht in keinem Bezug zum Meridiansystem, liegt aber als lokaler Punkt auf dem arthrotisch veränderten, rechten Sprunggelenk. Drei Tätowierungen sind 6 bis maximal 13 Millimeter von nächstgelegenen Akupunkturpunkt entfernt.
Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 4
Diskussion
Bei der therapeutischen Anwendung der Akupunktur geht man davon aus, dass Perforationen der Haut an spezifischen Lokalisationen, den Akupunkturpunkten, zu reflektorischen Veränderungen in der Funktion innerer Organe führen. Verschiedenste Effekte sind wissenschaftlich nachgewiesen: Steigerung der Perfussion, Senkung des Muskeltonus, Immunmodulation und eine antiinflammatorische Wirkung. Zudem kommt es im Zentralnervensystem zum Freisetzen von Endorphinen und Enkephalinen sowie zur Veränderung der Liquorspiegel von Serotonin, Acetylcholin und anderer, neurophysiologisch wirksamer Substanzen.Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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