• Dynamisierte Phytotherapie

Die neue, effiziente Kräutertherapie für psychosomatische Beschwerden

von Prof. Dr. med. Leopold Dorfer 

K
räuter sind seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte die Grundlage aller Medizin. So haben sie sich auch in meiner Ordination als Ergänzung zur Akupunktur hervorragend bewährt. Bei vielen Indikationen, wie zum Beispiel Verdauungsstörungen oder Hauterkrankungen ist mir überhaupt erst seit der Gabe von Kräutern ein ausreichender Erfolg gelungen. Daher ist die Phytotherapie mit Tees oder alkoholischen Tinkturen ein fixer Bestandteil meiner ärztlichen Arbeit.

Nun hat sich aber gezeigt, dass die herkömmliche Verabreichungsart der Kräuter einen entscheidenden Nachteil hat: Die Wirkung auf die Psyche der Patienten ist nicht stark genug. Zwar wird behauptet, dass Johanniskraut, Baldrian, Melisse und die vielen, bekannten, psychisch stabilisierenden Kräuter, eine kräftige Wirkung auf die Psyche hätten - in der Praxis zeigt sich aber, dass dies bei vielen Patienten in einem nicht ausreichendem Maße der Fall ist.

Die Kräuter müssen folglich in zu hohen Dosen eingenommen werden, was die Therapie verteuert und - im Falle von alkoholischen Tinkturen - zu einer Alkoholbelastung der Patienten führt. Dieser Umstand ist gerade für Kinder nicht zu akzeptieren. Aber gerade die psychische Wirkung der Kräuter ist heute wichtiger denn je, klagen doch beinahe alle Patienten über Stressbelastung, Sorgen, Termindruck und ähnliche Beeinträchtigungen.
Aufgrund dieser Beobachtungen gab es nun verschiedene Bemühungen, die Kräutertherapie noch effizienter zu gestalten. Nach unterschiedlichsten Versuchen kam es schließlich zur Entwicklung einer besonders effizienten und leicht umsetzbaren neuen Methode: der Dynamisierten Phytotherapie. Die dahinter stehende Überlegung ist folgende: Man weiß aus der Homöopathie, dass alle feinen Informationen einer Arznei durch das Verschütteln aktiviert werden können. Man sagt, dass je höher die Potenz ist umso mehr psychisch, mental ja sogar konstitutionell wirksame Impulse aus einer Arznei heraus gefördert werden können.

Nun wollen wir in unserem Fall aber keine Homöopathie betreiben, aber doch dieses Wissen in eingeschränkter Art benutzen: Wir produzieren daher keine hohen sondern nur niedrige Potenzen einer Arznei, zum Beispiel von der Schafgarbe Achillea millefolium. Diese geben wir in eine übliche, alkoholische Tinktur von Schafgarbe zusätzlich hinzu. Damit erreichen wir folgendes: Die ursprüngliche alkoholische Tinktur (oder Urtinktur) wirkt auf die rein körperlichen Beschwerden eines Patienten in gewohnter Weise. Der zugefügte Potenzakkord bis D 12 bewirkt eine wesentliche Wirkungsverstärkung ganz spezifisch in das Psychomentale eins Patienten hinein. Damit kann erstmals erreicht werden, dass psychosomatische Beschwerden oder auch rein psychische Erkrankungen sehr wirkungsvoll und nachhaltig mit Phytotherapie behandelt werden.
07_Kraeutertherapie_220x220px 05_Kraeutertherapie_220x220px Ein wesentlicher Punkt ist auch die Zubereitung der Urtinktur: Üblicherweise werden die Urtinkturen aus getrockneten Kräutern hergestellt, indem die Rohdrogen für 2 Wochen in reinem Alkohol angesetzt werden. In der Zubereitung der dynamisierten Phytotherapeutika werden hingegen Frischkräuter verwendet, so dass eine bestmögliche Qualität garantiert ist.

In unseren Testungen hat sich gezeigt, dass die neuen dynamisierten Tinkturen wesentlich besser zu bestimmen sind, weil sie so starke Testreaktionen auslösen wie sie bisher nicht bekannt waren. Somit wird auch die Testung für den Therapeuten wesentlich erleichtert.

Die konkrete, praktische Anwendung der neuen Dynamisierten Phytotherapie ist denkbar einfach: Sie bestimmen mit Hilfe des RAC, welche Kräuter für einen Patienten zu Anwendung kommen sollen. Die übliche Dosierung ist für eine Person von 50 - 70 kg 2 mal 2 ml, für eine Person mit über 70 kg 2 mal 3 ml. Die übliche Gesamtmenge an Kräutertinktur ist 100 - 150 ml. Die Kosten für den Patienten sind natürlich auch ein wichtiger Faktor, der aber trotz hoher Qualität sehr mäßig gehalten werden konnte: Die Kosten ergeben sich aus der Tinkturmenge: 100 ml = 24,- bzw. 150 ml = 35,- Sie schicken ein Fax an die Apotheke zur Kaiserkrone mit dem Hinweis, dass die neuen dynamisierten Tinkturen verabreicht werden sollen und die Apotheke schickt den Patienten die fertig gemixte Tinktur umgehend zu. Die Versendung erfolgt im gesamten deutschen Sprachraum portofrei.
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Bezug über:

Apotheke zur Kaiserkrone
Mariahilfer Strasse 110
A-1070 Wien
T: 01-15 26 26 46
F: 01-15 26 26 47
Wir hoffen mit dieser Neuerung die Wirksamkeit der Phytotherapie verbessern zu können und ersuchen um Rückmeldungen an meine Adresse.

Prof. Dr. med. Leopold Dorfer
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kontrollierte Akupunktur
Peinlichgasse 3
A-8010 Graz